Schneckenleben

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* Themen
     Aktivitäten
     Buchempfehlungen
     Geistesblitze
     Kochkünste
     Kurzgeschichten
     Lyrics
     Märchen
     Schule
     Urlaub
     Zwergenseite
     Zwiebelfisch

* mehr
     Links
     Gedichte






Spanischer Abend, Teil 2

Gestern war es ja soweit: Unser "Spanischer Abend" mit Bekannten hat stattgefunden. Ja, was soll ich sagen? .... Es war alles durch und durch gelungen! *stolz* Angefangen von der Tischdekoration über die Menüfolge bis hin zu den vier Gängen mit passenden Getränken hat einfach alles wunderbar gepasst. Und geschmeckt hat es obendrein.
Und: Sogar die Tortilla ist mir diesmal gelungen. Sie war ausgezeichnet!

Aber - fragt mich lieber nicht, wie ich mich heute fühle. Pappesatt und üppigen Speisen gegenüber erst einmal mit einem leichten Gefühl des Unwohlseins. :-)

Trotzdem: Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich in dem mir zur Verfügung stehenden Zeitraster alle Speisen zubereiten und ohne große Unterbrechungen (vom Anrichten auf den Tellern einmal abgesehen) servieren konnte.

Sowas darf gerne wiederkommen!
1.4.06 12:49


Squash

Nach über 15 Jahren ist es mal wieder soweit: Ich werde in ca. 1/2 Stunde in einem Squash-Court stehen und versuchen, nicht neben den Ball zu schlagen.

Meine früheren diesbezüglichen Versuche waren ja eher nicht so von Erfolg gekrönt, aber mal sehen.

Eigens dafür habe ich mir vorige Woche einen neuen Schläger angeschafft, mein Partner hat nun gestern noch - welch Glück - endlich ein Paar passende Indoor-Schuhe erstanden, so dass dem sonntäglichen Fitnessprogramm nun eigentlich nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Am Spätnachmittag geht es dann noch ins Kabarett, wo ein Stück für (oder gegen) Lehrer aufgeführt wird. Bin auch darauf schon ganz gespannt.

Tja, somit ist auch dieses Wochenende wieder einmal recht ausgefüllt und mit Aktivitäten geradezu vollgestopft. :-)
2.4.06 11:58


Nach dem Squash

Es hat megamäßig Spaß gemacht, hat zur Reduktion meines Körpergewichts um ein sattes Kilo geführt und wird auf alle Fälle in Bälde wieder stattfinden!

Und so ungefähr muss ich wohl ausgesehen haben:

3.4.06 10:58


40 Jahre Ferien

Klingt gut, ich weiß. Aber es ist der Titel des Stückes, das ich gestern im Kabarett genießen durfte.

Ein ehemaliger Gymnasiallehrer bringt dabei - untermauert durch musikalische Einlagen und dialektal gefärbt - Possen aus dem Lehrerleben und auch aus Sicht des Schülers zum Besten. Drei Stunden Genuss pur. Ich musste so viel lachen, dass hinterher meine Gesichtsmuskeln schmerzten. Leider konnte ich nicht mehr alle Einzelheiten dieser genialen One-Man-Show behalten, doch zog der Kabarettist sein Programm in einem gut organisierten Bogen durch:

Es fing an mit Klausurenkorrekturen, die offenbarten, wie ein Lehrer es ertragen kann, 35 mal denselben Quatsch zu lesen mit denselben Fehlern und immer von denselben Schülern: nämlich mit viiiieeel Rotwein nebenei. Die aufs Blatt fallenden Rotweinflecken werden dann in mühseliger Arbeit durch Kaffeeflecken ersetzt, da man diese auf dem Arbeitsblatt des Schülers leichter erklären kann als Rotweinflecken. Nebenbei wurde darauf hingewiesen, dass ein Lehrer zwar vormittags Recht hat und nachmittags frei, aber dass er nachts korrigiere, weiß niemand, der kein Lehrer ist. Als schlimmstes Problemwort stellte sich das Wort "Rhythmus" heraus, das immer wieder falsch geschrieben wird. Nur der Maxl, der Legastheniker ist, hat es als Einziger richtig geschrieben. Aber da man ja annehmen muss, dass ein Legastheniker falsch gedacht hat und er es daher nur zufällig richtig geschrieben hat, wurde auch bei ihm das Wort als Fehler gewertet. Logisch, oder?

Danach folgte eine Klassifizierung des Lehrers, wonach es insgesamt vier Lehrertypen gibt:
1. Den Sedlmeier, dem alles egal ist und der bei jedem Problem die Arme verschränkt und ein "Mir issa wurscht" ausschnaubt.
2. Den Gütlich, der alles duldet und dabei nur Bedenken anmeldet. Als Bedenkenträger hat er ein eigenes Amt inne.
3. Den Gmeinwieser, der energisch ist und alles im Griff hat.
4. Den Gregorius, der als Meister der Alten Sprachen diese benutzt um sich durchzusetzen.


Diese Klassifizierung zog sich durch den Rest des Stückes durch, in dem u.a. auch die hohe Altersstruktur der Lehrkräfte aufgezeigt wurde. Nicht zu vergessen sind auch die leidigen Lehrerkonferenzen, für die sich Lehrer in der Regel mit einem als Orangensaft im Tetrapack getarnten Weißbier und einer im DinA 4-Format kopierten Tageszeitung präparieren um die lange Zeit einigermaßen sinnvoll nutzen zu können.

Später erfuhr man dann, wie in einer 11. Klasse die 1. Stunde am Montag üblicherweise abläuft. Die Mädchen unterhalten sich übers Wochenende, ein paar gehen regelmäßig aufs Klo (wo sie sich die Zeit mit Rauchen und ... vertreiben) und viele Schüler sind erst gar nicht erschienen.

Wie ein Schultag aus Sichter der Schüler stattfindet, war ein weiterer Teil des Programms. Die Ärmsten. Für sie bedeutet es Stress, jede Stunde ein anderes Gesicht vor sich zu haben, kaum dass man sich an das Alte gewöhnt hat. Zu allem Übel erzählt das neue Gesicht dann auch noch von einem ganz anderen Unterrichtsstoff, will irgendetwas von der letzten Stunde wissen und Hausaufgaben (was ist das überhaupt?) kontrollieren. Schlimm wird es dann auch, wenn man erst noch den Raum wechseln muss. Damit ist ein Schüler dann endgültig überfordert. Und - es ist regelmäßig zu beobachten, dass Schüler am Ende eines Schultages so k.o. sind, dass sie sogar noch von Lehrern, die auf dem Weg zu ihrem Auto sind, überholt werden!

Auch einige neue Termini erfuhr man durch den Kabarettisten. Statt "Hauptschule" verwendete er den Begriff "Endlager", die Schülerschaft bezeichnete er als "unorganisierten Zellhaufen". Man sollte überlegen, ob man derartige Ausdrücke nicht als neue Fachbegriffe einführt. :-)

Abgerundet und beendet wurde das Stück passenderweise anhand der Darstellung einer Abschlussfeier. Wehmütig (und auch ein bisschen froh) blickt man hinterher, wie wieder ein Jahrgang, mit dem man sich als Lehrer jahrelang heruntergeärgert hat, in die "große weite Welt" hinaustritt.

Und natürlich gab es auch eine Zugabe: Es wurden im Publikum Blockflöten ("Blödflocke") verteilt (jeder bekam eine), die durch verschiedene farbige Bänder abgeklebt waren, wodurch die jeweiligen Farben unterschiedliche Töne hervorriefen. Dann wurde ein farbiges Band aufgespannt und jeder musste, wenn seine Farbe auf dem Band angezeigt wurde, in seine Flöte blasen. Daraus ergab sich ein kleines Stück, das man sogar als bekannt erkennen konnte.

Alles in Allem ein gelungener Abend, der auf unterhaltsame Weise und sehr authentisch widerspiegelte, wie es in Schulen zugeht. Bravo!

3.4.06 16:22


Bald Ferien

Uff, bald haben wir es mal wieder geschafft. Noch ein Schultag, dann sind Osterferien. Zwei Wochen lang kein tristes Schulhaus, keine lärmenden Schüler, keine netten Kollegen. Ich werde das alles nicht vermissen!

Zwar habe ich mir quasi selbst ein unangenehmes Osterei gelegt, indem ich in Englisch in dieser Woche noch schnell eine umfangreiche Schulaufgabe und zwei Exen geschrieben habe, die nun auf ihre Korrektur warten, aber gemessen am Schulalltag sind die Korrekturen eher Peanuts.

Die Osterferien sind immer ein eindeutiger Indikator dafür, dass das Schuljahr sich allmählich dem Ende entgegenneigt. Die Abstände zwischen den Ferien sind dann auch immer kürzer, so dass sich das "Hinschleppen" und "Durchhalten" bis zu den nächsten freien Wochen nicht mehr ganz so mühselig gestalten wie etwa zwischen Schulanfang und Weihnachten. Großer positiver Punkt dafür ist auch, dass die Tage nun allmählich wieder länger werden und man - aus seinem Winterschlaf erwacht - wieder mehr Elan verspürt. Und dann, wie gesagt, spielt auch noch der psychologische Effekt eine Rolle: das Wissen, dass man das Schuljahr bald geschafft hat. In ein paar Wochen schon gehen die Abschlussprüfungen los und danach ist irgendwie eh schon alles gelaufen. Ein gutes Gefühl. Wieder ein Jahr geschafft. Jetzt sind es nur noch 29 bis zur Pension - sofern nichts dazwischenkommt. :-)
6.4.06 18:09


Juhuuuuu - Ferien!!

Ja, jetzt hammas wieder geschafft. Das schier endlose Warten auf die nächsten Ferien, das Zählen von verbleibenden Wochen, Tagen und Unterrichtsstunden bis zum Tag X hat ein Ende: Wir haben Osterferien!

An meiner Schule wird die Vorfreude auf die freien Tage allerdings immer dadurch getrübt, dass am letzten Schultag noch eine Lehrerkonferenz anberaumt wird, in der noch schnell über Bevorstehendes informiert und auf die Vorfälle seit der letzten Sitzung tadelnd zurückgeblickt wird. Natürlich war auch heute wieder eine Konferenz geboten, die Einige von uns andachten nach Vorschlägen des kürzlich besuchten Kabaretts (siehe Beitrag "40 Jahre Ferien") modifizieren zu wollen. In der Tat hatte ich schon daran gedacht, mir eine Zeitung ins DinA 4 Format zu verkleinern um die Zeit totzuschlagen, stellte dann jedoch fest, dass mir dazu schließlich doch die Courage fehlte und blickte daher - Aufmerksamkeit vorschützend - wie gebannt auf die Lippen unseres Vorsitzenden. Jedoch, als ich merkte, dass die Tagesordnungspunkte kein Ende nehmen wollten und meine Aufmerksamkeit schon sehr nachließ, beschäftigte ich mich damit, meine Kolleginnen und Kollegen nach dem Schema des Kabarettisten vom Sonntag (siehe Beitrag wie vor) zu klassifizieren und stellte dabei fest, dass wir über sehr viele "Gütlichs" verfügen. So hat man z.B. heute oft gehört: „Man muss aber bedenken….“ oder „Bitte bedenken Sie….“.

So forderte zum Beispiel unser Scheff: "Während des Unterrichts sind Essen und Trinken nicht erlaubt." Das ist für mich nix Neues, ich verbiete das generell, aber offenbar gibt es auch Kollegen, die anders denken. So hieß es dann: „Aber bedenken Sie, dass Flüssigkeitszufuhr die Konzentration anregt.“ Oder: „Bedenken Sie, dass die Schüler nach dem Sport trinken sollten.“ So ein Humbug. Generationen von anständigen Schülern (darunter natürlich auch ich) sind jahrelang ohne Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme zwischen den Pausen ausgekommen ohne dass wir daran Schaden genommen hätten. Wahrscheinlich gehöre ich demzufolge in diesem Punkt eher zur Sorte "Gmeinwieser", denn wenn ein Schüler auch nur eine Flasche oder ein Pausenbrot auf dem Tisch liegen hat, sehe ich rot.

So weit so gut. Jetzt sind also Ferien und Bedenken über irgendwas, was im Entferntesten mit Schule zu tun hat, melde ich erst wieder in zwei Wochen an. Eher nicht!
7.4.06 16:14


Osterferien

Hallo Ihr Zwei!

Ich wünsche euch wunderschöne erholsame Osterferien!


Eure Mami

7.4.06 18:21


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung